Aktivitäten


2019 ging der Straßenmartinszug für Haiti zum achten Mal

Kinder und Anwohner des Hoppersheider Weg in Köln Höhenhaus gingen traditionell mit Laternen durch die Straße und klingelten an den Türen.

Damit der Gedanke des Teilens nicht in Vergessenheit gerät erbitten die Kinder nicht nur Süßigkeiten, sondern wie immer auch eine Spende für Kinder, denen es nicht so gut geht oder die krank sind.

Der gesamte Erlös wurde der Börs-Stiftung übergeben um hiermit die Patenschaft über Eddison zu finanzieren.

Nach dem Singen konnten sich alle Kinder und Erwachsene mit Tee, Glühwein und Grillwürstchen stärken.

Durch dieses schöne Tradition wird nicht nur das nachbarschaftliche Miteinander gepflegt sondern auch Kindern in ärmeren Regionen geholfen. 

Allen Spendern und Förderern unseren herzlichsten Dank.


…und Patenschaft für Edison

Durch Spenden des Straßenmartinszuges kann die Hoppelhock-Patenschaft fortgeführt werden.

Gemeinsam mit mehr als einer Millionen anderer Menschen weltweit möchten wir die Welt für Kinder durch eine Partnerschaft dauerhaft verbessern.

Unser Patenkind aus Haiti – als Botschafter seiner Gemeinde – stellt sich euch gerne vorUnser Patenkind aus Haiti als Botschafter seiner Gemeinde stellt sich euch gerne vor.

Hallo,

Mein Name ist Eddy Sohn. Ich bin 15 Jahre alt und lebe mit meinen Eltern, meinen zwei Schwestern und meinem Bruder in der Region Jacmel, Cap Rouge. Das liegt im Süden Haitis. Die Einwohnerzahl von Cap Rouge, beträgt circa 11.000. Wenn die Sonne untergeht, holen wir unsere Petroleum Lampen und Kerzen heraus und zünden Sie an, wenn es dunkel wird, da es in unserem großen Gebiet keinen elektrischen Strom gibt. Cap Rouge ist in einem oberen und einen unteren Teil unterteilt und besteht aus 20 kleineren Ortschaften. Die Häuser sind aus Zementstein oder Lehm gebaut. Es gibt keine Wasserversorgungseinrichtung, und die Menschen verwenden hauptsächlich Wasserbehälter, die von Plan bereitgestellt wurden.

Das Gebiet Cap Rouge ist die zweite Gemeinde in Arrondissements Jacmel und liegt zwischen Jacmel und Cayes-Jacmel. Laut der Erwachsenen wurde Cap Rouge während der Kolonialzeit gegründet. Der Name stammt von einem Rothenberg, der aussieht wie ein Drachen und neben dem „La Selle“, dem höchsten Gipfel Haitis, liegt. Bisher war der Zugang zu Elektrizität und Trinkwasser stark beschränkt. Ein Gebirge und die örtliche Landschaft mit mehr oder weniger grüner Vegetation verleihen diesem Ort eine einzigartige Stille. Informationen werden durch das so genannte „teledyol“, ein kreolisches Wort, das „Tratsch“ bedeutet, weitergegeben. Pfeifen, Trommeln oder das Blasen der „Vaccine“, ein langes Bambusrohr, sind gängige Methoden, um Nachrichten zu verbreiten.

Orevwar Eddyson

Wenn ihr mehr von unserem Hoppelhock- Patenkind erfahren möchtet, nehmt Kontakt mit uns auf – schreibt einen kurzen Brief oder sendet ein Foto an stiftung@börs.de. Gerne leiten wir die Nachricht an Eddyson weiter